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Lachender Arbeiter mit Helm und portablem Gerät vor einem offenen Technikfahrzeug, in dem ein Kollege sitzt

49,5-Hz-Thematik

Gewährleistung der Systemstabilität

Durch den zunehmenden Ausbau der Erneuerbaren Energien waren bei Überfrequenz schnell Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von neun Gigawatt (GW) betroffen, bei Unterfrequenz die anderen Anlagen mit einer Leistung von sogar 27 GW. Eine besondere Gefahr besteht in dem Moment, wenn durch die Netztrennung einer großen Anzahl von Photovoltaikanlagen bei 50,2 Hz die Frequenz schlagartig sinkt und 49,5 Hz erreicht, wodurch nun auch zusätzlich die Trennung der anderen Erzeugungstechnologien hervorgerufen wird. Um diese Frequenzprobleme zu lösen, müssen die betroffenen Anlagen so nachgerüstet werden, dass sie sich nicht mehr gleichzeitig, sondern in einem gestuften Prozess vom Netz trennen.

Um das hohe Maß an Versorgungssicherheit in Deutschland weiterhin zu gewährleisten, wurde am 06.02.2015 die Änderung der Systemstabilitätsverordnung (SysStabV) beschlossen. Am 14.03.2015 ist die geänderte Systemstabilitätsverordnung (SysStabV) in Kraft getreten. Mit dieser Verordnung verpflichtet der Gesetzgeber die Betreiber bestimmter Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und KWK-Anlagen zur Sicherstellung des Betriebs in einem erweiterten Frequenzbereich.

Zur Durchführung der Nachrüstung sind gemäß der SysStabV die Anlagenbetreiber verpflichtet.

Fragen und Antworten rund um die Umrüstung gemäß Systemstabilitätsverordnung (SysStabV) – auf Grund des sogenannten 49,5-Hz-Problems finden Sie hier.