Extremwetter führt zu hohem Störungsaufkommen am Wochenende

Am Wochenende hat ganz Deutschland unter Rekordtemperaturen geächzt. Auch MITNETZ STROM hat im Versorgungsgebiet Extremwetter mit starker Hitze und ab Sonntag mit Gewitterzellen erlebt. Die Folge waren ein hohes Störungsaufkommen im Stromnetz, viele Sonderereignisse und die daraus resultierenden Versorgungsausfälle, die aber meist schnell behoben werden konnten.
Wir hatten mit 23 Ereignissen in der Hochspannung, 22 Störungen in der Mittelspannung und 50 Niederspannungsstörungen zu tun. Unsere Kollegen aus Betriebsservice, Spezialservice, Dispatching und Schaltleitung waren rund um die Uhr am Wochenende im Einsatz, um die Stromversorgung sicherzustellen.

Einige Schwerpunkte:
Im Erzgebirge gab es einen Großbrand auf einem Bauernhof in Schwarzbach. In der Nacht zu Montag brach hier ein verheerendes Feuer aus. Aus Sicherheitsgründen haben wir unsere dortige Leitung abgeschaltet. Einen Großbrand in einem Waldgebiet gab es auch auf dem Gelände der Mibrag-Halde bei Meuselwitz. Der Brand wütete direkt unter unserer dort verlaufenden 110 kV-Leitung. Das Umspannwerk Meuselwitz haben wir vorsorglich außer Betrieb genommen, Umschaltungen sind weiter aktiv, es darf noch niemand auf das Gelände. Aufgrund der Hitze sind unsere Kollegen zur Überwachung in verschiedene unsere Anlagen gefahren, um deren Funktionsfähigkeit zu prüfen, wenn der Thermoschutz angeschlagen hatte. Manche Leitungen waren wegen der Hitze überlastet, andere mussten wegen bei Unwetter umgestürzten Bäumen in der Leitung abgeschaltet werden.

Udo Stöckel, Leiter Betrieb Strom bei MITNETZ STROM resümiert: „Einmal mehr hat sich gezeigt, dass wir uns auf unsere Monteure und unsere Mannschaft absolut verlassen können. Besonders möchte ich hervorheben, dass sich trotz Wochenende und extremen Temperaturen viele Kollegen freiwillig gemeldet haben und zur Unterstützung dazu gekommen sind. Vielen Dank an alle Kollegen, die im Störungseinsatz waren und auch unter Extrembedingungen gewohnt professionell gearbeitet haben!"
