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Unterwegs im Kundeneinsatz: So arbeitet das mobile Team von MITNETZ STROM

Das mobile Team von MITNETZ STROM übernimmt einen wichtigen Part in der technischen Betriebsführung: Immer dann, wenn Kundenanlagen vor Ort geprüft, gewartet oder instandgesetzt werden müssen, sind die Kollegen draußen im Einsatz.

Sie arbeiten bei Wind und Wetter, flexibel und standortübergreifend. Die mobilen Experten unterstützen Kunden nicht nur im eigenen Netzgebiet, sondern bundesweit. Ihr Auftrag: für die Kunden gewährleisten, dass diese ihre Anlagen sicher, zuverlässig und normgerecht betreiben können.

Bevor ein solcher Einsatz starten kann, läuft im Hintergrund bereits viel Disposition und Organisation zusammen: Arbeitsvorbereitung, Schaltplanung, Terminabstimmung, Dokumentation und Sicherheitsbewertung. Erst wenn alle Parameter stimmen, geht es raus zu den Kunden.

Das mobile Einsatzteam im Interview

Für diesen Beitrag haben wir mit zwei Kollegen von MITNETZ STROM gesprochen, die das mobile Team aus unterschiedlichen technischen Blickwinkeln kennen:

René ist SpezialFachkraft Realisierung/Betrieb Strom. Er verantwortet die Arbeitsvorbereitung, plant Einsätze und sorgt dafür, dass alle technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Monteur Philipp übernimmt die operativen Aufgaben wie Wartungen, Inspektionen, Instandsetzungen und Abstimmungen vor Ort – und ist damit direkt an den Anlagen im Einsatz.


René, was bedeutet Arbeitsvorbereitung konkret?

Bevor das Mobile Team beim Kunden arbeiten kann, müssen zentrale technische Fragen geklärt sein: Materialbedarf, Qualifikationen, Sicherheitsvorgaben, Besonderheiten vor Ort. Diese Punkte bereite ich vor uns stimme sie mit dem Team ab. Dabei prüfe ich eingehende Aufträge, sichte technische Unterlagen, plane Material und Ressourcen, teile Personal nach Qualifikation ein und stimme Termine ab. Auch Risikobewertungen, die Festlegung des technischen Ablaufs sowie die vollständige Einsatzdokumentation gehören dazu.

Was ist dabei die größte Herausforderung?

Die Sicherheit hat oberste Priorität. Gleichzeitig müssen organisatorische und technische Planung exakt zusammenpassen: richtige Voraussetzungen, passende Ressourcen, vollständiges Material. Nur dann kann ein Einsatz sauber laufen.

Und was passiert, wenn ein Plan nicht aufgeht?

Dann braucht es einen kühlen Kopf. Manchmal wird ein Vorgang wieder auf null gesetzt und die Planung beginnt von vorn. Das gehört dazu, auch wenn es nicht immer einfach ist. Wichtig ist, dass wir flexibel bleiben und gemeinsam eine Lösung finden.

Was war für dich bisher ein besonderer Moment im Mobilen Team?

Für mich war die Gründung des Mobilen Teams ein echtes Highlight. Ich begleite diese Arbeit schon seit 2019. Ein eigenes Team bedeutet für mich mehr Planungssicherheit, klarere Abläufe und gebündelte technische Expertise. Außerdem ziehen alle Kollegen an einem Strang und verfolgen dasselbe Ziel: Wir wollen die Aufgaben erfolgreich umsetzen.

Philipp, was reizt dich an der Arbeit im Mobilen Team?

Ich habe schon immer gern Wartungen an technischen Anlagen übernommen. Die Vielfalt in meinem Aufgabenbereich gefällt mir besonders gut. Kein Tag ist gleich: Jede Anlage, jeder Kunde und jeder Einsatzort bringt neue technische Aufgaben und Rahmenbedingungen. Genau das sorgt für Abwechslung. Außerdem komme ich auch mal in Regionen außerhalb unseres Netzgebiets und entdecke neue Ecken.

Welche Aufgaben übernimmst du beim Kunden vor Ort?

Beim Kunden kümmere ich mich vor allem um die Wartung und Instandsetzung ihrer Anlagen. Dazu gehören auch die Befundung und Aufnahme von technischen Stationen sowie Reparaturen an den Anlagen. Kurz: alles, was für den sicheren Betrieb der Kundenanlage notwendig ist.

Was war bisher ein besonderes Highlight für dich?

Einsätze an besonderen Orten, finde ich spannend. Neulich habe ich zum Beispiel an einer Anlage in der Justizvollzugsanstalt Leipzig gearbeitet.

Woran musst du dich noch gewöhnen?

Jeder Kunde, jedes Stadtwerk und jeder Energieversorger arbeitet ein bisschen anders. Deshalb passt nicht immer alles sofort zusammen. Auch die weiten Entfernungen sind manchmal eine Umstellung. Aber daran gewöhnt man sich schnell und irgendwann macht es sogar Spaß, unterwegs Neues zu entdecken.

Wie viel bist du unterwegs?

Das ist sehr unterschiedlich. In diesem Jahr stehen viele Wartungen im Norden von Deutschland an. Da kommen auch mal rund 1.000 Kilometer pro Woche zusammen. Es gibt aber auch Wochen, in denen ich viel in der Region unterwegs bin. Dann sind es eher um die 100 Kilometer

Und was passiert, wenn du nicht draußen beim Kunden bist?

Auch die Bürozeit gehört dazu. Meistens bin ich etwa einen Tag pro Woche im Büro. Dann geht es um die Nacharbeit von Wartungen und Instandsetzungen, die Pflege des Mitarbeiterservice, Abstimmungen mit Kunden und dem Disponenten sowie die Planung und Vorbereitung der nächsten Touren. Langweilig wird es also auch im Büro nicht.

Haben Sie auch Interesse, von unserem mobilen Team kompetent und vor Ort betreut zu werden? Schauen Sie gern auf unserer Informationsseite vorbei.

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