Was tun bei Stromausfall? - MITNETZ STROM informiert in Kommunen

Strom ist für die meisten Menschen heute selbstverständlich. Das Licht geht an, der Kühlschrank läuft, das Handy lädt, das Internet ist verfügbar. Erst wenn der Strom einmal ausfällt, wird sichtbar, wie sehr unser Alltag von einer funktionierenden Stromversorgung abhängt.
Die meisten Menschen beschäftigen sich erst mit dem Thema, wenn der Stromausfall bereits eingetreten ist. Genau deshalb informiert MITNETZ STROM in den nächsten Wochen mit einer besonderen Aktion darüber, was bei einer Versorgungsunterbrechung zu tun ist. In ausgewählten Kommunen im Netzgebiet erhalten Bürgerinnen und Bürger praktische Hinweise in Form eines Merkzettels bzw. Aufklebers. Dieser hilft dabei, schnell die richtigen Schritte einzuleiten und beantwortet die wichtigsten Fragen direkt vor Ort.
Stromausfälle sind selten, Vorbereitung immer sinnvoll
Erfreulicherweise fällt in Deutschland der Strom im Durchschnitt nur sehr selten aus. Laut Bundesnetzagentur lag die durchschnittliche Unterbrechungsdauer pro Stromverbraucher im Jahr 2024 bei nur rund 12,9 Minuten im gesamten Jahr. Die Versorgungssicherheit lag damit stabil bei über 99,99 Prozent. Damit Strom zuverlässig fließt, arbeiten die Mitarbeiter von MITNETZ STROM jeden Tag rund um die Uhr für das Stromnetz. Sie überwachen Anlagen, warten Leitungen, beheben Störungen und bauen die Infrastruktur für die Zukunft aus.
Dennoch können Stromausfälle nie ganz ausgeschlossen werden. Unwetter und sonstige Naturereignisse, Beschädigungen von Leitungen durch Dritte, technische Defekte aber auch geplante Abschaltungen bei Bauarbeiten können Versorgungsunterbrechungen verursachen. Manchmal liegt die Ursache aber auch direkt im eigenen Haus oder in der Wohnung und damit außerhalb der EInflusssphäre des Netzbetreibers.

Von Aken bis Zwönitz - Informationen dort, wo die Menschen sie finden
Damit die Hinweise möglichst viele Menschen vor Ort erreichen, setzt MITNETZ STROM auf Kanäle, die in vielen Kommunen zum Alltag gehören. Schwerpunkt der Aktion sind daher Amts-, Gemeinde- und Mitteilungsblätter. Ergänzend kommen vereinzelt regionale Anzeigenblätter zum Einsatz.
Je nach Verlag erscheint die Information entweder als Anzeige mit einem ausschneidbaren Merkzettel oder als Artikel mit einem beiliegenden Aufkleber. So können Bürger die wichtigsten Informationen griffbereit aufbewahren, beispielsweise am Kühlschrank oder in der Nähe des Sicherungskastens. Der Aufkleber kann auch hier online abgerufen werden.
Die Aktion ist auf rund 50 Kommunen im MITNETZ STROM-Netzgebiet ausgelegt. Die Veröffentlichung erfolgt in zwei Wellen: Die ersten Veröffentlichungen erscheinen im September 2026, weitere folgen im Oktober 2026. Der Zeitpunkt orientiert sich an den jeweiligen Erscheinungsterminen der Amts- und Mitteilungsblätter.
Vier Tipps für den Stromausfall
- Zunächst lohnt sich ein Blick in den Sicherungskasten. Häufig hat lediglich eine Sicherung oder der Fehlerstromschutzschalter ausgelöst.
- Ist dort nichts Auffälliges zu erkennen, kann ein kurzer Blick in die Nachbarschaft helfen. Funktioniert die Stromversorgung auch in anderen Wohnungen oder Häusern nicht, spricht vieles für eine Versorgungsunterbrechung bzw. Störung im Stromnetz.
- Anschließend kann online geprüft werden, ob MITNETZ STROM bereits eine Störung in der Kommune bekannt ist:
mitnetz-strom.de/versorgungsunterbrechung/ - Sollte dort noch keine Meldung vorliegen, können Betroffene die Versorgungsunterbrechung rund um die Uhr über die kostenfreie Störungshotline 0800 2 305070 melden. Alternativ kann die Meldung auch online erfolgen unter stromausfall.de
