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2023

Sechs Holzwürfel auf einer Zeitung bilden das Wort „Presse

MITNETZ STROM kontrolliert Hochspannungsfreileitungen aus der Luft

MITNETZ STROM sorgt für eine sichere und stabile Stromversorgung. Aktuell überprüft MITNETZ STROM ihre Hochspannungsfreileitungen aus dem Hubschrauber. Die Hubschrauberflüge finden in Brandenburg vom 22. Mai bis 9. Juni 2023 statt. Der Hubschrauber fliegt über acht Landkreise: Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, Elbe-Elster, Dahme-Spreewald, Oder-Spree. Die Landkreise Meißen, Bautzen und Görlitz gehören in Teilen mit zur Netzregion Brandenburg und werden ebenfalls begutachtet. Beschädigungen und Gefährdungen an Leitungen und Masten, die vom Boden nur schwer zu erkennen sind, werden so aufgespürt. Die Befunde werden von den Mitarbeitern dokumentiert. Erforderliche Maßnahmen werden umgehend eingeleitet.

„Beginnend im Landkreis Bautzen (Weißwasser) führt die Tour bis in den Landkreis Oder-Spree (Bomsdorf/Neuzelle). Kontrolliert werden somit alle Hochspannungsleitungen in der Netzregion Brandenburg auf einer Fläche von rund 8.300 Quadratkilometern. Auf 900 Kilometer Trassenlänge werden jeweils zwei Leitungssysteme geführt, insgesamt also rund 1.800 Kilometer Hochspannungsleitungen“, sagt Heiko Orgass, Leiter der Gruppe Realisierung Hochspannung von MITNETZ STROM.

Kontrollen richten sich auf die Freileitungsbauteile

Das Augenmerk der Kontrollen richtet sich auf Freileitungsbauteile, wie Seile, Mastkonstruktionen, Isolatoren und Armaturen, aber auch auf Veränderungen im Trassenbereich. So werden zum Beispiel Seilbeschädigungen infolge von Blitzeinschlägen, Deformationen von Mastbauteilen, kritischer Bewuchs, Fremdkörper, beschädigte Isolatoren, aber auch Gefährdungen durch unsachgemäßen Einsatz von Großgeräten im Trassenbereich erkannt.

Die Leitungen werden einmal jährlich, in der Regel im Frühjahr, vom Hubschrauber aus inspiziert. Leitungen in Waldgebieten, die erfahrungsgemäß durch kritischen Bewuchs gefährdet sind, werden zusätzlich noch einmal im Herbst kontrolliert. Die Freileitungstrassen werden mit einer Geschwindigkeit von 15 – 30 Kilometer pro Stunde auf einer Flughöhe von ungefähr 20 Metern abgeflogen. Dabei fliegt der Pilot im Abstand von 15 Metern neben der Leitung. Die Mitarbeiter sind rund 6 Stunden pro Tag in der Luft. Sollten bei einem Flug brütende Vögel oder Tiere auf der Weide gesichtet werden, wird im großen Bogen um diesen Bereich herumgeflogen.

„Über die 110-Kilovolt-Hochspannungsleitungen – das sogenannte Verteilnetz – wird der Strom aus dem europäischen Übertragungsnetz in die Umspannwerke der MITNETZ STROM verteilt. Ihr Zustand ist somit von wesentlicher Bedeutung für die sichere Versorgung der Stromkunden. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle der Anlagen- und Betriebssicherheit erforderlich“, ergänzt Orgass.

regelmäßige Überprüfung auch am Boden

Neben den Kontrollflügen werden die Leitungen regelmäßig begangen. Dabei werden zum Beispiel die Mastfundamente, die Mastkonstruktion und der Korrosionsschutz bewertet.

„Diese Leitungsbegehungen finden in jedem Jahr an etwa 20 Prozent unserer Anlagen statt, so dass im Turnus von fünf Jahren alle Masten zusätzlich zur Leitungsbefliegung noch einmal vom Boden aus kontrolliert werden“, schließt Orgass ab.

Pressekontakt

Evelyn Zaruba
Pressesprecherin
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH
T 0371 482-1748
E evelyn.zaruba@mitnetz-strom.de
I www.mitnetz-strom.de

Hintergrund

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ STROM) mit Sitz in Kabelsketal ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM). Als größter regionaler Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland ist MITNETZ STROM unter anderem für Planung, Betrieb und Vermarktung des enviaM-Stromnetzes verantwortlich. Das durch die MITNETZ STROM betreute Stromverteilnetz hat eine Länge von rund 73.000 Kilometern und erstreckt sich über Teile der Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Evelyn Zaruba

Pressesprecherin
T 0371 482-1748

Cornelia Sommerfeld

Pressesprecherin
T 0345 216-2075