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Monteur im roten Overall auf einem Hochspannungsmast vor blauem Himmel

Netzverbund Zwickau-Vogtland

Detailinformationen zum Neubauprojekt.

Projektbeschreibung

Ziel des Projektes ist die Stärkung des Netzverbundes zwischen den Hochspannungsnetzen im Raum Zwickau und im Vogtland.

Dazu soll die vorhandene leistungsschwache Leitungsverbindung durch zwei Doppelleitungen abgelöst werden. Das Vorhaben wurde in zwei Teilprojekte untergliedert. Derzeit gibt es für beide Teilprojekte noch eine Vielzahl unterschiedlicher Trassenvarianten, die im Rahmen des Raumordnungsverfahrens bewertet werden.

Teilprojekt 1: Reichenbach – Oberplanitz
Die Neubauleitung Reichenbach – Oberplanitz stellt die nördliche der beiden neuen Verbindungen dar. Beginnend an der Bestandsleitung Herlasgrün – Reichenbach wird die geplante Leitung ca. 500 m vor dem Umspannwerk Reichenbach in südöstlicher Richtung abzweigen, die Ortslage Rotschau südlich umgehen. Das Raumbachtal wird parallel zur S289 gekreuzt. Im weiteren Verlauf wird die Trasse nördlich der Ortslagen Heinsdorfergrund und Ebersbrunn geführt. Alternative Trassenvarianten verlaufen südlich der Ortslagen Neumark und Schönfels. Nordwestlich der Ortslage Oberplanitz trifft die geplante Trasse auf die Bestandsleitung Silberstraße – Werdau/Süd.

Teilprojekt 2: Silberstraße – Steinberg
Die südliche Trasse beginnt im Umspannwerk Silberstraße und folgt der Bestandstrasse Silberstraße - Herlasgrün. Danach verläuft die geplante Leitung in südliche Richtung und wird an den Ortslagen Kirchberg, Hartmannsdorf, Crinitzberg und Rothenkirchen vorbeigeführt. Auch für diese Leitung ist derzeit noch eine Vielzahl von Varianten in Planung, so dass eine genauere Darstellung der Trasse zum heutigen Zeitpunkt noch nicht möglich ist.

Nach Fertigstellung der beiden neuen 110-kV-Trassen wird die Bestandstrasse Silberstraße – Herlasgrün demontiert.

Projektbegründung

Das Hochspannungsnetz im Vogtlandkreis hat die Grenzen der Leistungsfähigkeit erreicht.
Aktuell vorliegende Anfragen von Kunden nach mehr Strombezug können mit dem vorhandenen Netz nicht mehr in vollem Umfang bedient werden. Das Projekt wird die Leistungsfähigkeit des vogtländischen Hochspannungsnetzes erhöhen und über den heutigen Bedarf hinaus weitere Reserven erschließen. Das Projekt ist Teil der erforderlichen Umstrukturierung des vogtländischen Hochspannungsnetzes.

Hochspannungsnetze werden üblicherweise in einer Ringstruktur aufgebaut. Das soll sicherstellen, dass auch bei seltenen aber schwerwiegenden Ereignissen, wie z.B. dem Umbruch eines Mastes, eine schnelle Wiederversorgung erfolgen kann. Wie wichtig diese Ringstruktur sein kann, wurde durch die Ereignisse im Münsterland im November 2005 eindrücklich demonstriert. Im vogtländischen Hochspannungsnetz ist diese Ringstruktur aus historischen Gründen nicht vorhanden. So können heute einzelne Mastumbrüche die Stromversorgung großer Teile des Vogtlandes unterbrechen. Durch den Bau der beiden Leitungen wird eine Ringstruktur für weite Teile des vogtländischen Hochspannungsnetzes erreicht und damit ein wesentlicher Schritt zur Schaffung eines den Anforderungen der modernen Industriegesellschaft entsprechenden Hochspannungsnetzes getan.

Mit dem alternativ betrachteten Neubau der Hochspannungsleitung zwischen den Umspannwerken Silberstraße und Herlasgrün kann insbesondere das letztgenannte Ziel nicht erreicht werden.

Mit der Realisierung des Projektes wird die Versorgungssicherheit des vogtländischen Hochspannungsnetzes für unsere Kunden weiter erhöht.

Projektstatus

Teilprojekt 1: Raumordnungsbeschluss liegt vor; Vorbereitung Planfeststellungsverfahren
Teilprojekt 2: Vorbereitung Raumordnungsverfahren

Baubeginn

voraussichtlich 2019

Ansprechpartner

Andreas Franke
Projektplanung / Kundenbetreuung Südsachsen
Leiter Genehmigungen / Liegenschaften
Telefon: 03722 897-360
Telefax: 03722 897-375
E-Mail: andreas.franke@mitnetz-strom.de

Häufig gestellte Fragen

Neubau Hochspannungsleitung Reichenbach-Oberplanitz

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FAQ zum Neubau Hochspannungsleitung Reichenbach-Oberplanitz PDF 741,6 kB