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Monteur im roten Overall auf einem Hochspannungsmast vor blauem Himmel

Hochspannungsleitung Eula - Oberelsdorf

Detailinformationen zum Neubauprojekt.

Projektbeschreibung

Ziel des Projektes ist der Neubau der Hochspannungsleitung zwischen den Umspannwerken Eula und Oberelsdorf.

Beginnend am bereits im Zusammenhang mit dem Bau der Hochspannungsschaltanlage Eula errichteten Neubauabschnitt westlich von Kitzscher wird die Leitung trassengleich zur Bestandsleitung erneuert. Ab dem Kreuzungspunkt der Hochspannungsleitungen südlich von Bad Lausick wird die Leitung in geringem Abstand parallel zur vorhandenen Trasse erneuert. Dies ist notwendig um die Versorgung auch während der Baumaßnahme aufrecht zu erhalten. Im Bereich Geithain/Narsdorf (ab Mast 100) wird die Bestandstrasse verlassen. Die geplante Leitung folgt dann bis zum Anschluss an das Umspannwerk Oberelsdorf dem Verlauf der BAB 72.

Parallel zu den Baumaßnahmen bzw. nach deren Abschluss wird die Bestandsleitung demontiert. Insgesamt steht dem Neubau von ca. 27 km eine Demontage von ca. 41 km Leitungstrasse gegenüber. 

Projektbegründung

Während der Standzeit der Leitung haben sich materialspezifische Alterungserscheinungen entwickelt, die zu einer schleichenden Verminderung der Elastizität des Stahls führen. Die Maste wurden überwiegend ohne Betonfundamente im Erdboden gegründet (Schwellengründung). Der Erdübergangsbereich ist hinsichtlich Korrosion besonders anfällig. Der Stahl zeigt in diesem Bereich teilweise deutlichen Materialabtrag. Darüber hinaus sind die Maste mit ihrer aktuellen Seilbelegung statisch ausgereizt. Die Anpassung an aktuelle netztechnische Erfordernisse ist mit den vorhandenen Masten nicht mehr möglich.

Die Leitung muss deshalb ersetzt werden. Mit dem Neubau erhöhen sich die Übertragungsfähigkeit der Leitung sowie deren statische Belastbarkeit. Zur Anpassung der Leitung an aktuelle Entwicklungen und künftig erwartete Anforderungen soll der Neubau der Leitung nicht auf der gesamten Länge auf der vorhandenen Trasse erfolgen. Dadurch wird insgesamt eine Verkürzung der genutzten Trasse erreicht.

Der Neubau führt außerdem zur Erhöhung der Versorgungszuverlässigkeit für die Kunden in der Region um Geithain, Rochlitz, Penig und Frohburg.

Projektstatus

Planfeststellungsbeschluss für trassengleichen Abschnitt bis Mast 100 liegt vor im Planfeststellungsverfahren (Abschnitt ab Mast 100) 

Baubeginn

voraussichtlich 2019

Ansprechpartner

Uwe Härling
Netzregionsleiter West-Sachsen
Telefon: 0341 120 7100
Telefax: 0341 120 7102
E-Mail: uwe.haerling@mitnetz-strom.de