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2023

Sechs Holzwürfel auf einer Zeitung bilden das Wort „Presse

MITNETZ STROM ruft Landwirte zur Vorsicht bei Arbeiten in der Nähe von Stromleitungen auf

MITNETZ STROM ruft Landwirte zur Vorsicht bei Arbeiten auf ihren Feldern auf. Nach wie vor kommt es durch Unaufmerksamkeit immer wieder zu Unfällen mit Strommasten und an Freileitungen durch landwirtschaftliche Maschinen. Für die handelnden Personen besteht Lebensgefahr! Der Netzbetreiber weist Landwirte darauf hin, bei der Bearbeitung ihrer Felder Strommasten und Freileitungen unbedingt im Blick zu behalten und zwingend den notwendigen Abstand zwischen diesen und den Pflug- oder Düngemaschinen einzuhalten. Der Sicherheitsabstand beträgt bei einer Niederspannungsleitung 1 Meter, Mittelspannungsleitung und einer Hochspannungsleitung (110 Kilovolt) 3 Meter. Eine Berührung von Freileitungen durch Landmaschinen birgt eine akute Lebensgefahr! Selbst bei einer unzulässigen Näherung kann es zu Überschlägen und damit zu lebensgefährlichen Folgen kommen.

Weitere Informationen und Sicherheitshinweise können der Broschüre „Arbeiten im Bereich von elektrischen Anlagen“ entnommen werden, welche MITNETZ STROM kostenfrei auf ihrer Internetseite bereitstellt.

MITNETZ STROM erteilt auch gern Auskunft über die Höhe der Spannung der Leitungen und deren Schutzbereiche. Das Unternehmen steht Landwirten ebenfalls bei der Aufstellung von Sperrschranken, Schutzgerüsten oder Warnposten zur Seite. Der Netzbetreiber ist rund um die Uhr unter der kostenfreien Entstörungsnummer 0800 2 305070 erreichbar. Bei Gefahr kann auch über die Notrufnummer 112 eine schnelle Abschaltung eingeleitet werden.

Erntearbeiten sind eine Hauptursache für beschädigte Leitungen im Netzgebiet der MITNETZ STROM. Der Netzbetreiber verzeichnete auch im Jahr 2022 über ein Drittel der Störungen im Stromnetz durch Eingriffe Dritter. Nach wie vor werden durch Bagger- und Tiefbauarbeiten, Baumfällarbeiten, Kranarbeiten sowie Erntearbeiten Anlagen, Leitungen oder Kabel beschädigt. Für die angeschlossenen Kunden ergeben sich häufig Stromausfälle. Falls es trotz aller Vorsicht zu Berührungen der Freileitungen gekommen ist, sind folgende Hinweise überlebenswichtig:

  • Bitte setzen Sie schnellstmöglich bei Stromunfällen den Notruf 112 ab.
  • Nähern Sie sich dem verunglückten Fahrzeug oder den auf der Erde liegenden Leiterseilen auf keinen Fall, auch wenn die Spannung abgeschaltet zu sein scheint.
  • Fahrzeugführer dürfen den Führerstand nicht verlassen, sondern sollten versuchen, den Kontakt zur Leitung zu unterbrechen und das Gerät aus dem Gefahrenbereich zu befördern (mindestens 20 Meter).
  • Sich nähernde Personen sind zu warnen.
  • Gelingt die Entfernung des Fahrzeuges aus dem Gefahrenbereich nicht und ist der Aufenthalt im Fahrzeug nicht mehr möglich, weil es beispielsweise zu brennen beginnt, nicht aussteigen, sondern mit geschlossenen Füßen kontrolliert abspringen und sich Fuß vor Fuß setzend (geringer Abstand zwischen den Aufsetzpunkten) entfernen. Eine gleichzeitige Berührung von Erdboden und Fahrzeug kann tödlich sein!
  • Die Gefahrenstelle muss im Umkreis von mindestens zwanzig Metern abgesperrt werden. Auch unter Spannung gesetzte Gegenstände größerer Abmessungen (zum Beispiel Drahtzäune oder Rohrleitungen) sind in die Absperrung mit einzubeziehen.
  • Rufen Sie umgehend Ihren Netzbetreiber an. Bei MITNETZ STROM steht rund um die Uhr die kostenfreie Entstörungsnummer 0800 2 305070 zur Verfügung.

Pressekontakt

David Köster
Pressesprecher
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH
T 0345 216-3906
E David.Koester@mitnetz-strom.de
I www.mitnetz-strom.de

Hintergrund

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ STROM) mit Sitz in Kabelsketal ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM). Als größter regionaler Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland ist MITNETZ STROM unter anderem für Planung, Betrieb und Vermarktung des enviaM-Stromnetzes verantwortlich. Das durch die MITNETZ STROM betreute Stromverteilnetz hat eine Länge von fast 73.000 Kilometern und erstreckt sich über Teile der Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Evelyn Zaruba

Pressesprecherin
T 0371 482-1748

Cornelia Sommerfeld

Pressesprecherin
T 0345 216-2075