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Naturschutz schläft auch in der Krise nicht

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Ganz Deutschland hält sich derzeit wegen der Corona-Krise an Ausgangsbeschränkungen und Kontaktregeln. Ein Storch in Taucha missachtete aber das Kontaktverbot und bandelte mit einer rotsockigen Schönheit an.

Bisher brütete Meister Adebar auf einem Schornstein in der Nähe unserer Freileitung in Taucha. Dieser jedoch schien für seine Angebetete nicht wohnlich genug zu sein. Vielleicht lag sein Umzugsbedürfnis aber auch an der rasanten Ausbreitung der Nilgänse, welche seinen alten Nistplatz beanspruchten, so zumindest die Theorie vom Storchenbeauftragten des Landratsamts Nordsachsen.

Einer unserer Masten wurde als neues gemütliches Domizil gewählt. Seit dem 7. April ist das verliebte Storchenpaar rege am Nestbau, da die Eiablage drängt. Um die Gefahr eines elektrischen Schlages zu eliminieren und der Storchenpopulation zu helfen, wurde dann am 8. April nach Abstimmung mit allen Beteiligten in der Mittagszeit die Freileitung durch unsere Rahmenvertragsfirma Kusch Walter Tiefbau GmbH mittels Isolierschläuchen gesichert. Unsere Monteure führten eine kurze, unangemeldete Netzfreischaltung durch. Die betroffenen Kunden hatten hoffentlich Verständnis. Nach der Brutzeit soll das Nest demontiert und die Störche wieder auf den alten Schornstein umgesiedelt werden. 


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MITNETZ STROM engagiert sich in Abstimmung mit Kommunen, Umweltbehörden und Naturschutzverbänden schon seit vielen Jahren den Natur- un Vogelschutz. So hat das Unternehmen in der Vergangenheit immer wieder Brut- und Nisthilfen für große Greifvögel wie Falken, Fischadler oder Störche eingerichtet und unterstützt die Naturschutzverbände bei der Beringung von Störchen. Zudem wurden außer Betrieb befindliche Turmstationen für einen symbolischen Betrag an Naturschutzorganisationen verkauft und somit die Einrichtung von „Vogelhotels“  für Eulen, Fledermäuse, Mauersegler oder Mehlschwalben ermöglicht.