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2020

Sechs Holzwürfel auf einer Zeitung bilden das Wort „Presse

MITNETZ STROM setzt Arbeiten im Umspannwerk Wansleben fort

Die Corona-Krise fordert MITNETZ STROM derzeit heraus. Der enviaM-Netzbetreiber ist auf einen möglichen Krisenfall gut vorbereitet. „Wir haben für den Betrieb unserer Strom- und Gasnetze umfangreiche Notfallpläne erarbeitet, die eine Aufrechterhaltung des Betriebs sicherstellen“, sagt Maik Sawitzki, Leiter der Netzregion Sachsen-Anhalt der MITNETZ STROM. So sind Mitarbeiter des Netzbereiches weiterhin im Bereitschaftsdienst bei Störungen und Reparaturen vor Ort, um die Stromversorgung zu gewährleisten.

„Auch unsere regulären Baumaßnahmen und notwendigen Reparaturen an Netzanlagen in unserem Netzgebiet planen wir weiterhin und führen diese durch. Natürlich immer sofern die Maß-nahmen für unsere Mitarbeiter und die der Auftragsfirmen so möglich sind, dass die vorgeschriebenen Abstände zwischen den Personen eingehalten werden können. Wir prüfen zudem anstehende Baumaßnahmen auf Relevanz für die Versorgungssicherheit “, sagt Sawitzki weiter.

So laufen die Baumaßnahmen im Umspannwerk Wansleben regulär. Der enviaM-Netzbetreiber baut seit Ende August 2018 das Umspannwerk Wansleben um. Grund ist die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien in der Region. Somit wird das Umspannwerk in den nächsten Monaten verstärkt und erhält eine höhere Übertragungsfähigkeit. Das Unternehmen investiert fast sieben Millionen Euro. Die Baumaßnahmen dauern planmäßig bis Ende 2020 an. Das Umspannwerk versorgt insgesamt rund 14.000 Kunden in 52 Ortsteilen.

„Wir liegen nach wie vor im Zeitplan. Ende 2019 haben wir einen neuen Großtransformator und das neue Betriebsgebäude in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurde ein alter Transformator außer Betrieb genommen. Damit war der erste Bauabschnitt abgeschlossen“, erklärt Evgeny Lynchik, Projektleiter bei MITNETZ STROM.

Im Februar und März 2020 wurde das alte Betriebsgebäude und Trafofeld demontiert. Der alte außer Betrieb genommene Transformator wurde aus dem Umspannwerk abtransportiert. „Auf dem Standort von den alten Anlagen bauen wir derzeit ein neues Hochspannungs-Trafofeld. Danach beginnen die elektrotechnischen Montagearbeiten. Die Anlieferung vom zweiten neuen Großtransformator ist momentan für Ende Juni 2020 geplant. Dieser soll nach Fertigstellung aller notwendigen Montagearbeiten im Oktober 2020 in Betrieb gehen“, ergänzt Lynchik.

Die Arbeiten im Umspannwerk Wansleben werden bis Mitte 2021 andauern. Durchgeführt werden die Arbeiten bei laufendem Betrieb. Die Stromversorgung ist auf Grund der Baumaßnahme trotzdem gewährleistet. „Die Kunden werden von der Baumaßnahme nichts bemerken“, versichert Lynchik.

Seit Anfang der 80iger-Jahre versorgt das Umspannwerk Wansleben die umliegenden Ortschaften zuverlässig mit Strom.

In Umspannwerken wird elektrische Energie in die für die Weiterleitung benötigten Verteilnetzspannungen umgewandelt. Im Gegensatz zur Trafostation werden hier in der Regel Spannungen von 380, 220 oder 110 Kilovolt auf ein niedriges Niveau von zum Beispiel 20 Kilovolt gebracht.

Pressekontakt

Evelyn Zaruba
Pressesprecherin
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH
T 0371 482-1748
E Evelyn.Zaruba@mitnetz-strom.de
I www.mitnetz-strom.de

Hintergrund

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ STROM) mit Sitz in Kabelsketal ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM). Als größter regionaler Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland ist MITNETZ STROM unter anderem für Planung, Betrieb und Vermarktung des enviaM-Stromnetzes verantwortlich. Das durch die MITNETZ STROM betreute Stromverteilnetz hat eine Länge von rund 74.000 Kilometern und erstreckt sich über Teile der Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.