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2015

Sechs Holzwürfel auf einer Zeitung bilden das Wort „Presse

MITNETZ STROM reicht Unterlagen für Planfeststellungsverfahren für Vogtlandring ein

MITNETZ STROM treibt den Ausbau des Hochspannungsnetzes im Vogtland voran. Der enviaM-Netzbetreiber hat die Vorbereitungen für das Planfeststellungsverfahren für den Vogtlandring abgeschlossen. Das Unternehmen reicht die fertiggestellten Unterlagen nun bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, der Landesdirektion Sachsen in Chemnitz, ein. Vorgesehen ist, einen Ringschluss der bestehenden Hochspannungsleitungen im Vogtland herzustellen. Die Qualität und Sicherheit der Stromversorgung in der Region wird auf diese Weise entscheidend verbessert. Darüber hinaus wird der steigenden Stromnachfrage der heimischen Wirtschaft Rechnung getragen.

Momentan verlaufen im Vorhabengebiet die 110-kV-Doppelleitung zwischen dem Umspannwerk Droßdorf und dem Umspannwerk Markneukirchen sowie die 30-kV-Doppelleitung zwischen den Umspannwerken Falkenstein, Muldenberg und Klingenthal. MITNETZ STROM hat für den Ringschluss dieser bestehenden Stromleitungen – den sogenannten Vogtlandring – drei Trassenvarianten vorgeschlagen (siehe Anlage). Das Unternehmen hat für diese in enger Zusammenarbeit mit den Trägern öffentlicher Belange, wie zum Beispiel den betroffenen Kommunen, umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. Hierzu gehörten eine Baugrund- und Umweltverträglichkeitsprüfung. Im Ergebnis bringt der enviaM-Netzbetreiber alle drei Trassenvarianten in das Planfeststellungsverfahren ein.

Von MITNETZ STROM wird die Trassenvariante 1b „Hämmerling" bevorzugt. „Mensch und Umwelt werden bei dieser Trassenvariante am wenigsten belastet. Hinzu kommt, dass der Ringschluss auch das Obere Vogtland umfasst. Die Entscheidung, welche Trassenvariante am Ende umgesetzt wird, trifft die Genehmigungsbehörde", so Uwe Kramer, Leiter der Netzregion Südsachsen der MITNETZ STROM.

Fest steht schon jetzt, dass beim Vogtlandring alle Hochspannungsleitungen auf neuen Trassen als Erdkabel errichtet werden. Auf bestehenden Trassen werden die vorhandenen Hochspannungsfreileitungen modernisiert. Nicht mehr benötigte Hochspannungsfreileitungen werden demontiert.

Das Planfeststellungsverfahren beinhaltet eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit. Alle Träger öffentlicher Belange werden hier nochmals um ihre Stellungnahme gebeten. Die vom Vorhaben berührten Bürger haben im Rahmen der öffentlichen Auslegung ebenfalls die Möglichkeit, sich zu den Planungen zu äußern. Ort und Zeitraum der Auslegung werden im Amtsblatt der betroffenen Kommunen und auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen angekündigt. Das Planfest-stellungsverfahren endet mit dem Planfeststellungsbeschluss der Genehmigungs-behörde, der die genaue Trassenführung festlegt.

MITNETZ STROM hat für den Vogtlandring ein Infotelefon eingerichtet. Unter der Rufnummer 03731 70-5413 stehen Mitarbeiter des Unternehmens werktags von 9:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr für Auskünfte zur Verfügung. Wer seine Fragen nicht telefonisch, sondern schriftlich stellen möchte, kann diese an die E-Mail-Adresse vogtlandring@mitnetz-strom.de richten. Weiterführende Informationen zum Vogtlandring und zum Netzausbau im Hochspannungsbereich der MITNETZ STROM sind darüber hinaus im Internet unter www.mitnetz-strom.de/Stromnetz/Netzausbau abrufbar.

Pressekontakt

Stefan Buscher
Pressesprecher
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH
T 0371 482-1744
Stefan.Buscher@mitnetz-strom.de 
I  www.mitnetz-strom.de 

Hintergrund

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ STROM) mit Sitz in Halle (Saale) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM). Als größter regionaler Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland ist MITNETZ STROM unter anderem für Planung, Betrieb und Vermarktung des enviaM-Stromnetzes verantwortlich. Das durch die MITNETZ STROM betreute Stromverteilnetz hat eine Länge von rund 74.000 Kilometern und erstreckt sich über Teile der Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.