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Glück im Unglück: Traktor rammt Hochspannungsmast

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Ein Traktor in Wulfen bei Köthen sorgte in den vergangenen Tagen für starke Aufmerksamkeit in Öffentlichkeit und Medien. Letzte Woche ist dieser beim Düngen von Feldern in einen Hochspannungsmast gefahren. Dabei rammte der Traktor einen Eckstiel frontal. Durch das hohe Eigengewicht des Traktors mit Dungstreuer und Zusatzgewichten wurde der Eckstiel über dem Fundament abgeschert. Er verklemmte sich zwischen Antriebswelle und Querlenker - der Traktor wurde also Bestandteil der Maststatik.

„Es ist ein wirklicher Glücksfall, dass dem Landwirt nichts passiert ist und der Mast standhielt. Der Landwirt hat den Unfall auch gleich bei uns in Köthen gemeldet“, sagt Rico Freytag aus dem Betrieb der MITNETZ STROM.

Die Netzkollegen rückten sofort aus, um den Mast in Zusammenarbeit mit der OMEXOM Hochspannung GmbH fachmännisch zu sichern. „Auf 20 Meter Höhe haben wir Seile angebracht, die im Boden verankert wurden. Die Last wurde auf die anderen drei Eckstiele verteilt“, ergänzt Mathias Svoboda aus der Gruppe Realisierung Hochspannung. Die Hochspannungsleitung war währenddessen ununterbrochen in Betrieb.

„Am Donnerstag haben wir weitere Provisorien aufgebaut und den Traktor rausgefahren. Der Wahnsinn wieviel lokale Fernsehsender das mitverfolgten“ ergänzt Svoboda. In den nächsten Tagen wird Material für einen neuen Mast bestellt. „Der „alte“ Mast ist nicht zu reparieren“, sagt Freytag. In zwei bis drei Monaten stellen wir den neuen Mast neben dem alten Mast.

MITNETZ STROM rät allen Landwirten, unsere Hinweise zum Arbeiten in der Nähe vom elekrischen Anlagen zu beachten. Dazu haben wir eine Broschüre veröffentlicht. Weiterhin veröffentlichen wir jedes Jahr mit Beginn der Erntezeit im Herbst eine Pressemitteilung mit Sicherheitshinweisen.

Tags: Netzbetrieb