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Winter im Stromnetz: Schnee und Eis bringt Monteure ins Schwitzen

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Der Winter zeigt sich seit Anfang des Jahres immer wieder von seiner schönsten Seite. Der Schnee fällt reichlich und verwandelt unsere Region vielerorts in eine weiße Märchenlandschaft. Kinder bauen Schneemänner und fahren Schlitten.

Winterliche Störungen, aber keine größeren Stromausfälle

Des einen Freud ist des anderen Leid: auf Grund der winterlichen Wetterlage gab es seit den ersten Januartagen immer wieder Störungen im Stromnetz, vor allem in den bergigen Lagen unseres Netzgebiets von Erzgebirge bis Harz. Unsere Kollegen vom Betrieb waren daher unermüdlich draußen im Einsatz. Trotz erschwerter Bedingungen liefen bislang alle Einsätze ruhig ab, größere Stromausfälle für die Kunden konnten wir zum Glück vermeiden.

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Gute Vorbereitung ist alles 

Damit das so bleibt, beobachten die Kollegen im Betrieb tagtäglich, ob es zu weiteren winterbedingten Störungen und Stromausfällen kommen könnte. Dabei sind vor allem Äste und Bäume "gefürchtet", die stark mit Eis, Reif und Schnee behangen sind und immer wieder in unsere Stromleitungen fallen bzw. stürzen. Deshalb spielt Prävention eine große Rolle:  während es draußen dicke Schneeflocken schneit, stapfen die Betriebskollegen regelmäßig durch den tiefen Schnee, um gefährdete Freileitungen zu inspizieren und sie wenn nötig von Schnee und Eis zu befreien So sorgen wir auch in der kalten Jahreszeit für eine sichere Stromversorgung unserer Kunden.

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Schweres Gerät für vereiste Freileitungen

So auch am 27. Januar 2021, wie Uwe Zenner aus dem Spezialservice der MITNETZ STROM zu berichten weiß: "Eine 30-kV-Freileitung zwischen Schneeberg Nord und Eibenstock war auffällig geworden, der Netzschutz zeigte Fehlermeldungen. Durch die winterlichen Temperaturen und Niederschläge war es an den Leiterseilen zur Eisanhaftungen gekommen. Durch zusätzlichen Wind schlugen die Seile zusammen."

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Spezialservice-Monteur Michael Czoschke war direkt vor Ort: „Um den Normalzustand im Netz wiederherzustellen, wurde der betroffene Stromkreis freigeschaltet. Wir habe dann die Leiterseile durch „Abklopfen“ von Eis- und Schneebehang befreit. Um die Freileitungstrasse überhaupt erreichen zu können, mussten wir sogar mit einem Schneemobil unserer Partnerfirma Willgeroth vorfahren.“

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