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MITNETZ STROM unterstützt Schutz von Wanderfalken

Umwelt- und Naturschutz liegen MITNETZ STROM schon seit jeher sehr am Herzen. Unter anderem engagiert sich der Netzbetreiber in Abstimmung mit Kommunen, Umweltbehörden und Naturschutzverbänden schon seit vielen Jahren und mit verschiedensten Maßnahmen für den Vogelschutz.

 

Maßnahmen für Natur- und Vogelschutz

Auf seinen Hochspannungsmasten bringt der Netzbetreiber zum Beispiel spezielle Vogelschutzfahnen an, damit kreuzende Vögel die Leiterseile als Flughindernis erkennen und Kollisionen verhindert werden. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit auch immer wieder Brut- und Nisthilfen für große Greifvögel wie Falken, Fischadler oder Störche eingerichtet,  Zudem wurden außer Betrieb befindliche Turmstationen für einen symbolischen Betrag an Naturschutzorganisationen veräußert und somit die Einrichtung von „Vogelhotels“ für Eulen, Fledermäuse, Mauersegler oder Mehlschwalben ermöglicht. Nicht zuletzt unterstützt MITNETZ STROM die Naturschutzverbände bei der Beringung, die in jedem Frühjahr ein Thema ist.

 

Gemeinsames Engagement für den Wanderfalken

Auch in diesem Jahr fand gemeinsam mit dem Arbeitskreis Wanderfalkenschutz e.V. die Beringung von jungen Wanderfalken statt. Der Wanderfalke steht in Deutschland unter strengem Naturschutz. Die Art war in Deutschland lange vom Aussterben bedroht. Unter anderem war der Greifvogel durch Jagd, Störung von Brutplätzen und den Einsatz von Pestiziden bedroht. Letzteres führte bei den Greifvögeln zu Eischalenverdünnung, was die Eier bei kleinsten Bewegungen sehr zerbrechlich machte oder zu deren Austrocknung führte.


Beringung als Schutzmaßnahme

Zum Schutz der Greifvögel werden nun jedes Jahr die jungen Falken beringt, bevor sie flügge werden. Die Beringung dient einerseits der Erfassung der Population und andererseits der Dokumentation des Zugverhaltens und der Herkunft der einzelnen Vögel. Der Zeitpunkt der jährlichen Beringung hängt von der Brutzeit der Wanderfalken ab. In diesem Jahr war es Mitte Mai soweit. 

Prof. Dr. Wolfgang Kirmse vom Arbeitskreis Wanderfalkenschutz e.V. betreut den Horst-Standort im Süden Leipzigs bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich und steht in engem Kontakt zu MITNETZ STROM. So war der Netzbetreiber natürlich gern zur Stelle, als Professor Kirmse um Unterstützung bei der Beringung des jungen Wanderfalken bat.

Zum Schutz von Mensch und Tier musste zunächst die Hochspannungsfreileitung durch die Schaltleitung von MITNETZ STROM freigeschalten werden. Vor Ort erfolgte dann die Überprüfung auf Spannungsfreiheit und der Einbau verschiedener Schutzvorrichtungen durch die Kollegen des Betriebs.

Erst dann wurde das Jungtier in einen Eimer gesetzt und mittels Aufzugsleine vom Mast geholt. Am Boden angekommen, begann die Beringung durch Gunter Ehlers vom Verein. Dazu wurde das Jungtier als erstes vermessen und gewogen. Danach erhielt es seinen Ring.

Falls notwendig befüllen die Mitarbeiter dann noch die Nisthilfe mit neuem Nistmaterial und ermöglichen so den Vögeln ein „schöneres Wohnen“. Im Anschluss ging es für den Nachwuchs mitsamt Eimer wieder nach oben und das Jungtier wurde zurück in sein Nest gesetzt. Nach dem Rückbau der Sicherheitsmaßnahmen ging die Freileitung wieder in Betrieb.

 

Weiterführende Informationen

Weitere Berichte über Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen der MITNETZ STROM findet der interessierte Leser hier.