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MITNETZ STROM testet Pylone für noch mehr Arbeitssicherheit

Für MITNETZ STROM hat neben der Versorgungssicherheit für die Kunden der Arbeitsschutz der Mitarbeiter höchste Priorität. Unfälle im Strombereich können schließlich fatale Folgen für Leib und Leben haben. Daher setzt der Netzbetreiber zahlreiche Maßnahmen der Arbeitssicherheit um und entwickelt diese stetig weiter.

Aktuell testet MITNETZ STROM den Einsatz von sogenannten Sicherheitspylonen, um die Arbeitssicherheit bei Arbeiten an Strommasten und –anlagen zu erhöhen. Wir haben den Test mit der Kamera begleitet und dazu mit Jan Kober, verantwortlich für die Arbeitssicherheit bei MITNETZ STROM gesprochen.

 

Herr Kober, was sind eigentlich Sicherheitspylone und wie funktionieren sie?

Ein Sicherheitspylon ist eine mobile und temporäre Warneinrichtung in Form eines Verkehrskegels. Dieser kann optisch und akustisch einen Warnbereich bis 30 Meter Radius kennzeichnen. Bei Betreten des Sicherheitsbereiches alarmiert der Pylon durch Blinken und einem Warnton wenn sich ein Mitarbeiter in den Gefahrenbereich begibt. Gleichzeitig trägt jeder Mitarbeiter auf der Arbeitsstelle einen Beeper, der den Mitarbeiter warnt, wenn er den Gefahrenbereich betritt.

Wie genau helfen die Pylone, die Arbeit bei MITNETZ STROM sicherer zu machen?

Bei Arbeiten in der Höhe, zum Beispiel auf Strommasten, besteht immer die Gefahr von herabfallenden Gegenständen. Trotz Sicherung von Werkzeugen und Materialien kann doch einmal etwas vom Mast fallen. Dem Mitarbeiter am Boden wird durch den Beeper der Gefahrenbereich noch einmal aktiv bewusst gemacht, so dass er erhöhte Vorsicht walten lässt.

Sie haben die Pylone bei MITZNETZ STROM getestet. Wie waren Ihre Erfahrungen damit und bringt das was?

Im Test hat der Pylon und die Beeper alle Mitarbeiter am Boden zuverlässig gewarnt. Nun arbeiten wir daran, wie auch die Mitarbeiter auf dem Mast gewarnt werden, wenn jemand den gefährlichen Bereich unter dem Mast betritt. Perspektivisch soll der Pylon auch Dritte erkennen, die keinen Beeper haben und den Gefahrenbereich betreten. Gerade für kurzzeitige Arbeiten ist es ineffizient, eine Absperreinrichtung aufzustellen. Oder der Bereich lässt sich nicht konventionell absperren, weil er dann die Arbeiten behindert. In solchen Fällen erwarten wir uns einen verbesserten Schutz unter höher gelegenen Arbeitsstellen als bisher.

Gibt es auch noch andere Einsatzmöglichkeiten? 

Im Grunde lässt sich die Warneinrichtung überall da anwenden, wo es darauf ankommt, einen Sicherheitsabstand einzuhalten. Bei Baggerarbeiten lässt sich zum Beispiel so der Schwenkbereich absichern. Der Baggerfahrer bekommt ein Signal wenn jemand zu nahe kommt und kann seine Arbeit unterbrechen.

Planen Sie, die Pylone zukünftig flächendeckend zu verwenden?

Das Ziel ist schon, den Pylonen flächendeckend für alle relevanten Arbeiten einzusetzen. Bis dahin muss noch einige Entwicklungsarbeit in ihn fließen. Dafür testen wir den Pylonen weiter und erfassen unsere Anforderungen in ihn. Er muss einfach zu handhaben sein und verschiedene Situationen beherrschen ohne Fehlalarme auszulösen. Auch muss er Gefahrensituationen richtig erkennen.