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110-kV-Hochspannungsleitung zwischen  Droßdorf nach Falkenstein

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Das Vorhaben im Überblick

MITNETZ STROM plant den Neubau einer 110-kV-Hochspannungsleitung zwischen den Umspannwerken Droßdorf und Falkenstein im Vogtlandkreis. Die neue Verbindung ist Teil des geplanten Hochspannungsleitungsrings im Vogtlandkreis und soll das regionale Hochspannungsnetz leistungsfähiger und robuster machen.

Zahlen, Daten, Fakten

Typ Neubau
Verbindungspunkte UW Droßdorf und UW Falkenstein
Status Vorbereitung Raumverträglichkeitsprüfung
Konkreter Leitungsverlauf  noch offen
Technische Ausführung noch offen
Einordnung  Teilprojekt des Hochspannungsleitungsrings Vogtlandkreis 

Was wird geplant?

Eine neue 110-kV-Hochspannungsleitung zwischen den Umspannwerken Droßdorf und Falkenstein. Sie soll zusätzliche Netzkapazität schaffen und die Stromversorgung im Vogtland langfristig stärken.

Wo wird geplant?

Der Planungsraum liegt zwischen Droßdorf und Falkenstein im Vogtlandkreis. Ein konkreter Leitungsverlauf steht derzeit noch nicht fest. Verschiedene Trassenkorridore werden untersucht und im weiteren Verfahren miteinander verglichen.

Wo steht das Projekt?

Aktuell wird die Raumverträglichkeitsprüfung vorbereitet. Dafür werden verschiedene Trassenkorridore fachlich untersucht und die erforderlichen Unterlagen zusammengestellt. Auf dieser Grundlage wird die Planung anschließend weiter konkretisiert.

Noch offen:

Der genaue Leitungsverlauf und die technische Ausführung als Freileitung oder Erdkabel stehen noch nicht fest. Beides wird im weiteren Planungs- und Genehmigungsverfahren konkretisiert und geprüft.

Projektbegründung

Unsere Standards

Warum wird die 110-kV-Leitung Droßdorf–Falkenstein benötigt?

Das Hochspannungsnetz im Vogtland hat seine Leistungsgrenzen erreicht. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die regionale Strominfrastruktur: Der Strombedarf wächst und zusätzliche Einspeisungen aus erneuerbaren Energien müssen in das Netz aufgenommen und verteilt werden können. Die neue 110-kV-Verbindung zwischen Droßdorf und Falkenstein soll dafür zusätzliche Netzkapazität schaffen und die Versorgungssicherheit im Vogtland stärken.

Steigender Strombedarf

In vielen Bereichen wird künftig mehr Strom benötigt – etwa durch neue industrielle Anwendungen, Gewerbeentwicklung, Wärmepumpen, Elektromobilität und die zunehmende Elektrifizierung von Prozessen. Das Hochspannungsnetz muss deshalb für höhere Anforderungen weiterentwickelt werden.

Mehr dezentrale Einspeisung

Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien wird Strom zunehmend dezentral erzeugt, zum Beispiel durch Windenergie- und Photovoltaikanlagen. Das regionale Hochspannungsnetz muss diese Strommengen aufnehmen, transportieren und zuverlässig verteilen können.

Ein robusteres Hochspannungsnetz

Die Verbindung Droßdorf–Falkenstein ist Teil des geplanten Hochspannungsleitungsrings im Vogtlandkreis. Durch mehrere miteinander verbundene Leitungswege kann Strom flexibler transportiert und die regionale Versorgung besser abgesichert werden.

Projektablauf

Von der Planung bis zum Betrieb

Eine neue Hochspannungsleitung entsteht in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten. Zunächst werden mögliche Trassenkorridore untersucht und miteinander verglichen. Danach wird die konkrete Leitung geplant und im Planfeststellungsverfahren genehmigt. Erst wenn alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen und die notwendigen Grundstücksrechte gesichert sind, können Bau und anschließend die Inbetriebnahme erfolgen.

Aktueller Projektstand: Planung und Vorbereitung der Raumverträglichkeitsprüfung

Für die 110-kV-Leitung Droßdorf–Falkenstein befindet sich das Projekt derzeit in der Planungsphase. Entsprechend stehen aktuell die Untersuchung möglicher Trassenkorridore, die Vorbereitung der Raumverträglichkeitsprüfung und die weitere fachliche Konkretisierung im Mittelpunkt.

Was ist wann für Sie relevant?

Mit dem Projektfortschritt werden auch die Aussagen konkreter. In der frühen Planung geht es zunächst um mögliche Trassenkorridore und ihre Auswirkungen auf den Raum. Später stehen der genaue Leitungsverlauf, mögliche Grundstücksbetroffenheiten und die technische Ausführung im Mittelpunkt. Vor dem Bau werden Flächenbedarf, Zufahrten und Grundstücksrechte konkret abgestimmt.

Planung: Vom Planungsraum zur konkreten Trasse

Am Anfang steht die Frage, in welchem Raum eine neue Leitung grundsätzlich verlaufen kann. Ausgehend von den Umspannwerken Droßdorf und Falkenstein werden mögliche Trassenkorridore entwickelt und nach einheitlichen Kriterien untersucht

Raumverträglichkeitsprüfung: Welcher Korridor ist geeignet?

In der Raumverträglichkeitsprüfung (RVP, früher: Raumordnungsverfahren/ROV) werden verschiedene mögliche Trassenkorridore miteinander verglichen. Geprüft wird unter anderem, wie sie sich mit Wohnbebauung, Natur und Landschaft, Wald, Landwirtschaft, Gewässern, Infrastruktur und kommunalen Planungen vereinbaren lassen. Ziel ist es, einen Korridor zu bestimmen, der als Grundlage für die weitere Planung dienen kann.Wichtig: In dieser Phase wird noch nicht der genaue Verlauf der Leitung festgelegt. Die konkrete Trasse wird erst anschließend innerhalb des weiterzuverfolgenden Korridors entwickelt.

Welche Belange fließen in die Planung ein?

Bei der Entwicklung und Bewertung möglicher Korridore werden unterschiedliche öffentliche und private Belange berücksichtigt. Dazu gehören insbesondere Wohnbebauung, Natur- und Artenschutz, Wald und Landwirtschaft, Gewässer und Schutzgebiete, bestehende Infrastruktur sowie technische Anforderungen. Ziel ist es, Konflikte möglichst früh zu erkennen, Eingriffe zu vermeiden oder zu verringern und eine technisch umsetzbare sowie grundsätzlich genehmigungsfähige Lösung zu entwickeln. Ergänzend orientieren wir uns bei der Planung an unseren unseren Standards. Sie beschreiben die Grundsätze, die bei der Entwicklung und Bewertung möglicher Leitungsverläufe berücksichtigt werden.

Welche Untersuchungen sind erforderlich?

Je weiter die Planung voranschreitet, desto detaillierter werden auch die Untersuchungen. Zunächst werden vorhandene Daten unter anderem zu Siedlungen, Natur- und Artenschutz, Wald, Boden, Wasser, Landwirtschaft, Landschaftsbild und Infrastruktur ausgewertet. Hinzu kommen technische Untersuchungen und Ortsbegehungen. Später folgen konkrete Voruntersuchungen im Gelände.Die Ergebnisse fließen schrittweise in die weitere Planung ein. So wird aus einem zunächst breiten Untersuchungsraum nach und nach eine konkrete, genehmigungsfähige Trassenplanung.

Wann werden Grundstückseigentümer einbezogen?

Sobald die Planung so konkret ist, dass sich mögliche Grundstücksbetroffenheiten ableiten lassen oder Voruntersuchungen auf einzelnen Flächen erforderlich werden, erfolgt eine direkte Abstimmung mit den betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümern. Mit zunehmender Konkretisierung werden auch Aussagen zu Flächenbedarf und möglichen Nutzungen genauer.

Wie können Sie sich in dieser Phase einbringen?

Hinweise aus den bisherigen Informationsforen und Projektwerkstätten sind in die weitere Prüfung eingeflossen. Über neue Planungsstände und weitere Beteiligungsmöglichkeiten wird im Projektverlauf informiert.

Genehmigung: Die konkrete Planung wird geprüft

Nach der räumlichen Planung folgt das Planfeststellungsverfahren (PFV). In diesem zentralen Genehmigungsverfahren werden unter anderem der genaue Leitungsverlauf, die technische Ausführung und die Auswirkungen auf Menschen, Natur und Umwelt geprüft.Die Planungsunterlagen werden öffentlich zugänglich gemacht. Bürgerinnen und Bürger können sie einsehen und innerhalb der bekannt gegebenen Fristen Einwendungen einreichen. Auch Kommunen, Fachbehörden und weitere Träger öffentlicher Belange werden beteiligt.

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Bau: Schritt für Schritt zur neuen Leitung

Gebaut werden kann erst, wenn das Vorhaben genehmigt, die erforderlichen Grundstücksrechte gesichert und die Bauausführungsplanung abgeschlossen ist.Der genaue Bauablauf hängt davon ab, wie die Leitung auf den einzelnen Abschnitten technisch umgesetzt wird. Eine Entscheidung über Freileitung oder Erdkabel steht für Droßdorf–Falkenstein derzeit noch nicht fest.Typischerweise beginnt der Bau mit der Einrichtung von Zufahrten und Arbeitsflächen. Bei einer Freileitung folgen Fundamentbau, Mastmontage und das Einziehen der Leiterseile. Bei einem Erdkabel werden Kabelgräben oder geeignete geschlossene Bauverfahren hergestellt und die Kabel verlegt und miteinander verbunden. Abschließend werden beanspruchte Flächen, Wege und Drainagen wiederhergestellt und die Leitung technisch geprüft.Information während des Baus: Betroffene Anwohner, Kommunen sowie Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer werden vor relevanten Bauarbeiten über Bauzeiträume, Bauabschnitte und mögliche Einschränkungen informiert.

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Betrieb: Die Leitung sicher betreiben

Nach Abschluss der Bauarbeiten und der technischen Prüfung wird die Leitung in Betrieb genommen. Sie wird anschließend regelmäßig und anlassbezogen kontrolliert und gewartet.Bei Freileitungen werden beispielsweise Masten, Fundamente, Isolatoren und Leiterseile überprüft. Bei Erdkabeln gehören technische Messungen und die Kontrolle der jeweiligen Anlagen und Verbindungen zum Betrieb. Festgestellte Mängel werden instandgesetzt, damit die Leitung langfristig sicher und zuverlässig betrieben werden kann.

Dialog und Beteiligung

Im Gespräch bleiben über den Projektverlauf hinweg

Netzausbau verändert das Umfeld vor Ort und wirft Fragen auf. Deshalb begleiten Information und Dialog die 110-kV-Leitung Droßdorf–Falkenstein über die verschiedenen Projektphasen hinweg. Ziel ist es, Planungsstände nachvollziehbar zu erklären, Fragen frühzeitig aufzugreifen und Hinweise aus der Region dort einzubeziehen, wo dies im jeweiligen Planungsschritt möglich ist. Damit folgt das Projekt dem Ansatz, frühzeitig, transparent und fortlaufend zu informieren und den offenen Austausch mit Betroffenen, Kommunen und weiteren Beteiligten zu suchen.

Informiert bleiben 

Auf dieser Projektseite informieren wir über den aktuellen Stand, neue Planungsschritte und anstehende Beteiligungsmöglichkeiten. Bei wichtigen Meilensteinen sind ergänzend Informations- und Dialogformate vorgesehen. Dabei soll klar erkennbar sein: Was steht bereits fest? Was wird noch geprüft? Und wie geht es weiter?

Fragen stellen und Hinweise geben

Sie haben eine Frage zum Vorhaben oder einen Hinweis aus der Region? Dafür stehen die Kontaktmöglichkeiten des Projekts zur Verfügung. Fragen können fortlaufend über die Projekt-E-Mail-Adresse gestellt werden.

Auch der bisherige Planungsprozess wurde durch Dialog begleitet: In Informationsforen und Projektwerkstätten konnten Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen, örtliche Hinweise geben und Vorschläge für mögliche Trassenkorridore einbringen. Die dabei aufgenommenen Hinweise wurden dokumentiert und im Rahmen der weiteren fachliche Planung bewertet.

Formell beteiligen

Neben den freiwilligen Dialogangeboten gibt es im weiteren Verfahren gesetzlich geregelte Möglichkeiten zur Beteiligung. Im Planfeststellungsverfahren werden die konkreten Planungsunterlagen öffentlich zugänglich gemacht. Bürgerinnen und Bürger können diese einsehen und innerhalb der bekannt gegebenen Fristen Einwendungen einreichen; auch Kommunen, Fachbehörden und weitere Träger öffentlicher Belange werden beteiligt.

Sie möchten etwas zum Projekt wissen? Sprechen Sie uns an. Wir nehmen Ihre Fragen und Hinweise auf und informieren darüber, was zum jeweiligen Planungsstand bereits beantwortet werden kann und welche Themen erst im weiteren Verfahren geklärt werden können.

Weiterführende Downloads und Informationen

Ihre Ansprechpartner

Hagen Ruhmer

Pressesprecher MITNETZ STROM
T 01622750792

Andreas Franke

Projektleiter MITNETZ STROM
T 01735878920

Nadine Rother

Genehmigungen/Liegenschaften MITNETZ STROM
T 01627379362

Katharina Wilsdorf

Mediatorin NeulandQuartier
T +49 15904005351

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