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Pressemitteilung | MITNETZ STROM

MITNETZ STROM inspiziert Freileitungen per Hubschrauber

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Auch in diesem Jahr sorgt MITNETZ STROM für eine verlässliche und störungsfreie Stromversorgung. Die Hochspannungsfreileitungen werden jährlich per Hubschrauber überprüft. Die Befliegungen im Gebiet Westsachsen sind seit 27. April gestartet und bis 13. Mai 2026 vorgesehen.

Der Hubschrauber fliegt über vier Landkreise: Nordsachsen, Landkreis Leipzig, Mittelsachsen und das Altenburger Land. Sobald während der Kontrolle Schäden oder mögliche Gefahren entdeckt werden, veranlasst MITNETZ STROM umgehend die notwendigen Maßnahmen – denn viele dieser Auffälligkeiten sind vom Boden aus kaum wahrnehmbar. Im Anschluss an die Befliegung in Westsachsen setzt das Team die Inspektionen Mitte Mai in Brandenburg fort.

„Unsere Mitarbeitenden sind aktuell über der Netzregion Westsachsen im Einsatz, zu der auch das Altenburger Land zählt. Die Route startet im Landkreis Leipzig und führt bis nach Torgau, Bad Düben, Delitzsch, Schkeuditz, Altenburg und Gößnitz. Damit werden sämtliche Hochspannungsleitungen in der Region begutachtet. Die insgesamt 2.100 Hochspannungsmasten mit einer Trassenlänge von rund 600 Kilometern tragen jeweils zwei Leitungen.“, sagt Heiko Orgass, Leiter der Gruppe Realisierung Hochspannung von MITNETZ STROM.

Überprüfungen der Leitungen

Während der Befliegung werden verschiedene Komponenten der Freileitungen geprüft – darunter Seile, Masten, Isolatoren und Armaturen, ebenso wie Veränderungen entlang der Trassen. Dabei achten die Expertinnen und Experten unter anderem auf mögliche Blitzeinschläge, Mastverformungen, Bewuchs, Fremdkörper, beschädigte Isolatoren oder Gefährdungen durch falsche Nutzung schwerer Technik in Trassennähe.

Die Luftkontrollen finden jährlich, überwiegend im Frühjahr, statt. In Waldgebieten mit besonders riskantem Bewuchs erfolgt im Herbst eine zusätzliche Begehung aus der Luft. Der Hubschrauber bewegt sich mit 15 bis 30 km/h in rund 20 Metern Höhe, mit einem Abstand von etwa 15 Metern zur Leitung. Pro Tag sind die Mitarbeitenden rund sechs Stunden in der Luft. Werden brütende Vögel oder Tiere auf Weiden bemerkt, wird der Bereich großzügig umflogen.

„Die 110-Kilovolt-Leitungen sind Teil des Verteilnetzes und transportieren elektrische Energie aus dem europäischen Übertragungsnetz in die Umspannwerke von MITNETZ STROM. Ihr Zustand ist entscheidend für die Versorgungssicherheit unserer Kundinnen und Kunden, weshalb die regelmäßige Überwachung der Anlagen unerlässlich ist“, ergänzt Orgass.

Inspektionen auf dem Boden finden regelmäßig statt

Neben den Hubschraubereinsätzen werden die Leitungen auch in festen Abständen zu Fuß geprüft. Dabei stehen unter anderem Mastfundamente, Stahlkonstruktionen und der Korrosionsschutz im Fokus

 „Etwa 20 Prozent unserer Anlagen werden jedes Jahr durch Begehungen überprüft. Zusätzlich gibt es alle fünf Jahre – ergänzend zur Luftkontrolle – eine umfassende Kontrolle vom Boden aus, bei der sämtliche Masten begutachtet werden“, klärt Orgass schlussendlich ab.

Vogel- und Artenschutz

Vogel- und Artenschutz wird bei MITNETZ STROM großgeschrieben: In Bereichen, die regelmäßig von Zug- oder Brutvögeln genutzt werden, kommen spezielle Vogelschutz-Armaturen zum Einsatz, damit Tiere nicht mit den Leiterseilen kollidieren. Für Greifvögel wie den Fischadler werden zudem Nisthilfen auf geeigneten Masten bereitgestellt. Die Erfassung, Überwachung und Pflege von Brutplätzen, beispielsweise von Fischadlern oder Falken, sind wichtige Bestandteile des Artenschutzes und werden ebenfalls im Rahmen der Befliegung berücksichtigt.

Pressekontakt

Pressesprecherin Evelyn Zaruba

Evelyn Zaruba

Chemnitztalstraße 13 09114 Chemnitz
T 0173 5 61 95 59 LinkedIn

Hintergrund

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ STROM) mit Sitz in Kabelsketal ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM). Als einer der größten regionalen Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland ist MITNETZ STROM unter anderem für Planung, Betrieb und Vermarktung des enviaM-Stromnetzes verantwortlich. Das durch die MITNETZ STROM betreute Stromverteilnetz hat eine Länge von fast 71.000 Kilometern und erstreckt sich über Teile der Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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