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Zeynep und Antonia: weitere Sturmtiefs wüten über Netzgebiet

Erst letzte Woche hat uns Sturmtief Ylenia in Atem gehalten, im Januar hat uns Nadia. Wer dachte, nun sei die stürmische Zeit endlich vorbei, lag leider falsch. Nachdem das Ylenia durch war, kamen direkt danach noch Zeynep und Antonia um die Ecke.

Die Kollegen hatten somit auch am letzten Wochenende eine Menge zu tun und waren so über 100 Stunden im Sturm- und Störungsmodus. Und auch die nächsten Tage werden die Arbeiten andauern.

Zeynep traf vor allem unser nördliches Netzgebiet in Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Antonia machte sich in Sachsen besonders bemerkbar. Insgesamt gab es sehr viele Niederspannungsstörungen, die nach und nach mit Hilfe unserer Rahmenvertragsfirmen abgearbeitet wurden.

Netzersatzanlagen konnten vom Sturm Ylenia und den inzwischen reparierten Leitungen abgezogen werden und kamen bei den neuen Störstellen zum Einsatz. Aber auch Hoch und Mittelspannungsstörungen waren vorhanden. Mehr als 500 Störungen, davon 12 im Hochspannungsnetz, 120 im Mittelspannungsnetz und 380 im Niederspannungsnetz (und da kommen heute noch welche dazu!) verzeichnete der Netzbetreiber. So waren vom Freitag zum Samstag rund 6.000 Kunden im Netzgebiet gleichzeitig ohne Strom, vom Sonntag zum Montag kurzzeitig 6.700 Kunden.

Herausforderung waren der immer wieder auffrischende Wind und die weiter vorhandenen Sturmböen, die die Reparaturarbeiten erschwerten. Und drei Stürme kurz nach einander war auch außergewöhnlich. „Das schlimmste ist vorbei“, hat ein Meteorologe gesagt. Dann vertrauen wir dem. Die Kollegen werden nun ihre Reparaturen vornehmen und den Normalzustand im Stromnetz wiederherstellen.

Richtiges Verhalten bei Stromausfall

Weitere Hinweise finden Sie in unserem Artikel "Was tun bei Stromausfall?".