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Hoch hinaus: Einsatz manueller Drohnen nimmt Fahrt auf

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MITNETZ STROM nutzt seit einigen Monaten erfolgreich manuell steuerbare Drohnen zur Befliegung der Stromleitungen. Deshalb wird der Einsatz der fliegenden Kameras im Netzgebiet nun Schritt für Schritt erweitert.

Die zu Drohnenpiloten ausgebildeten Mitarbeiter frischen dafür ihre bestehenden Kenntnisse auf und nahmen Mitte September 2020 an einer Schulung teil. Vier Monteure trafen sich in Sachsen-Anhalt nahe Halle (Saale), um den Umgang mit den manuellen Drohnen zu trainieren und zu verbessern. Auf dem Feld an der Hochspannungsleitung Halle-Ost – Lennewitz – Leuna Mitte wurde der Aufstieg der Drohnen erprobt und die Serienbildfunktion „Point of Interest“ ausprobiert. Die Schulung leiteten Jens Hache, Projektleiter der automatisierten Drohnenbefliegung, Tobias Schnelle von Unternehmensentwicklung sowie Markus Seifert, Monteur im Mittel- und Niederspannungsnetz im Bereich Köthen. 



Flugtraining für Drohnenpiloten

Die Schulung startete mit einer Einweisung der Teilnehmer. Nachdem sie sich zum Abflug bereitgemacht hatten, ging es mit der Drohne in die Luft, um den Strommast und die Stromleitung genauer unter die Lupe zu nehmen. Bei den Mitarbeitern von MITNETZ STROM findet die Schulung durchweg positiven Anklang. Sie schätzen den gemeinsamen Erfahrungsaustausch sowie die vielfältigen Möglichkeiten im Umgang mit der Drohne. Diese unterstützt die Monteure bei diversen Montage-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten.

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Vielfältige Einsatzmöglichkeiten der Drohnen 

„Wir nutzen die Drohne zum einen, um in unwegsamen Gelände Auffälligkeiten an Masten und Isolatoren zu erkennen. Gerade nach Stürmen, aber auch bei geplanten Inspektionen bietet die Drohne gute Möglichkeiten unsere Anlagen von oben zu überprüfen“, sagt Markus Seifert. „Zum anderen lernen wir damit die Künstliche Intelligenz für die automatisierten Drohnen an.“, ergänzt Markus Seifert. Demzufolge arbeiten die Mitarbeiter des Netzbetriebs und das Entwicklungsteam Hand in Hand und treiben das zukunftsfähige Projekt weiter voran. „Die Monteure zeigen große Begeisterung für den Einsatz der Drohnen und wissen die Möglichkeiten der Drohnen für ihre Arbeit immer besser zu nutzen. Deshalb werden wir die automatisierte Drohnenbefliegung auch in Zukunft weiterführen und langfristig etablieren können.“, ergänzt Jens Hache.

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Hintergrund zum Drohnenprojekt

Die manuellen Drohnen werden seit Anfang des Jahres von den Monteuren bei MITNETZ STROM eingesetzt. Der Startschuss war ein Pilotprojekt im Januar 2020. Seit März werden Drohnen bereits regulär im Netzbetrieb verwendet. Insgesamt wurden mehr als 500 Bilder aufgenommen, 20 Aufträge dazu ausgelöst und 50 Checklisten zur Begutachtung der Anlagen angefertigt. Bis Ende des Jahres werden weitere elf Monteure mit dem Handling der Drohne vertraut gemacht. Mit den Aufnahmen aus den manuellen Drohnenflügen wird das Anlernen künstlicher Intelligenz unterstützt. Die Fehlerbilder werden im Projektteam „Vegetation- & Inspectionmanagement“ innerhalb des e.on-Konzerns auf einer Plattform gesammelt. Damit soll gemeinsam Künstliche Intelligenz trainiert werden, die zukünftig die automatisierte Erkennung von Schäden ermöglicht. 

Weiterführende Informationen

> Pressemitteilung vom 29.04.2020
> Blogartikel zur Vorstellung des Drohnenprojekts vom 7.1.2020
> Blogartikel zu den Ergebnissen des erfolgreichen Feldtests vom 7.2.2020
> Blogartikel zur Ausbildung von Drohnen-Piloten vom 4.5.2020


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